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beim 23. Heidelberger Symposium 2011

Zweites Info-Treffen am Donnerstag, den 20. Mai, um 19:30 Uhr in unserem Clubbüro in der Luisenstraße 3 nähe Bismarckplatz.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

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Das Symposium 2010

2010 – Die erste Dekade des 21.Jahrhunderts liegt hinter uns. Der modernen Gesellschaft wird der Verlust moralischer Werte und das Fehlen eines Gemeinschaftsgefühls in einer individualisierten Zeit vorgeworfen. Der Segen der Informationsvielfalt der technologisierten und globalisierten Welt führt zum Fluch der Perspektivlosigkeit des Einzelnen angesichts unendlicher Möglichkeiten. Zudem sind wir mit Problemen wie dem Klimawandel und der größten Weltwirtschaftskrise der Nachkriegszeit konfrontiert.

Und was tun wir? Manch einer geht die Missstände mit grenzenlosem Enthusiasmus an, andere lähmt hingegen tiefgreifende Skepsis. Der jüngeren Generation wird unterdessen der Verlust jeglicher Visionen nachgesagt, der Mangel an Interesse am Geschehen. Schaut eine „Generation Egal“ wirklich einfach nur tatenlos zu? Wir nicht. Wir stellen uns der Herausforderung, die aktuelle Situation zu analysieren und zukünftige Perspektiven aufzuzeigen – auf dem 22. Heidelberger Symposium zum Thema

Fortschritt – Wohin?.

Vom 6. bis 8. Mai 2010 zeigen wir, was es auf sich hat mit diesem Aufwärtsstreben. Der Fortschritt ist allgegenwärtig – und doch oft scharf kritisiert. Manchmal scheint, er wird in der Krise herbeigesehnt und umjubelt, in guten Zeiten dann vergessen. Und ist er überhaupt planbar? Ohnehin bedeutet doch „Fortschritt“ für jeden Menschen etwas Individuelles, Eigenes. Manch einer kann dem Streben nach Globalisierung so auch längst nicht mehr folgen. Der Fortschritt beeinflusst dabei nicht nur Menschen, Kunst und Kulturen, sondern auch Religionen – oder schöpft vielmehr er seine Kraft aus diesen? Hat in der Technik und Medizin nicht längst der Fortschritt den Menschen überholt? Und wie lange können wir uns Fortschritt noch leisten – finanziell und moralisch? Geht das, was des Einen Fortschritt ist, nicht auf Kosten des Anderen?

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Fortschritt soll hierzu Antworten finden und dabei neue Blickpunkte setzen. Wir wollen mit dem Thema in dieser Zeit aufrütteln wo es Not tut und Mut machen wo dieser fehlt. Wir wollen zeigen, dass wir nicht zur „Generation Egal“ gehören – wir wollen Fortschritt für unsere Zukunft. Und wir wollen Fortschritt auf dem 22.Heidelberger Symposium.

 
Das Symposium

Vom 6. bis 8. Mai 2010 veranstaltet der HCWK auf dem Universitätsplatz Heidelberg und in den umliegenden Universitätsgebäuden bereits das 22. Heidelberger Symposium. Das Symposium zum Thema Fortschritt steht unter der Schirmherrschaft des Medizinnobelpreisträgers und Präsidenten des Deutschen Krebsforschungszentrums Prof. Dr. Dr. h.c. Harald zur Hausen sowie des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle.

Heidelberger Erklärung
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Der Club

Der Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur e.V. (HCWK) ist eine unabhängige, überparteiliche und fächerübergreifende Studenteninitiative an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, die Ausbildung an der Universität durch Praxisbezug und interdisziplinären Austausch zu ergänzen. Zu diesem Zweck organisiert der Club in Heidelberg seit 1989 jährlich ein mehrtägiges Symposium zu einem aktuellen Thema von gesellschaftlicher Relevanz.


Unser Dank gilt:
...und den vielen anderen Unterstützern, die das Symposium erst möglich gemacht haben.

Medienpartner:
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Das Heidelberger Symposium 2010 wurde in das Programm "Jugend in Aktion" der Europäischen Union aufgenommen. Das 20. Heidelberger Symposium 2008 wurde mit dem Titel "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet.